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Sein, Einheit, Gott
erscheint als wild tanzende Angst - Energie, in Lebensfreude.
Staunen!
...der Angst blind folgen, führte in Dunkelheit, in dem scheinbar "ich" vor Angst sehr stark litt, die nach Aufmerksamkeit schrie! - Doch schon in dem Erkennen wurde es wie ins Licht geholt, um sich darin auszudehnen, zu entspannen. Okay...
Hm, und als die Bereitschaft da war, der Angst im Abstand, aus der Stille, direkt ins Gesicht zu sehen, löste sie sich langsam, wie eine sich wild bewegende Energie, hm, wie tanzend - in Nichts, in dem pure Freude mit tanzte, auf. So wurde voller Staunen gesehen, WOW! dass...
der "nackte" Geliebte der Angst, tanzende Freude ist.
Und das Angst mit all den Befürchtungen und Bedingungen dran - von: es könnte, müsste, sollte - das sein oder dies nicht sein...dass das der in Angstgeschichten "umhüllte, verkleidete" Geliebte ist, der nach Aufmerksamkeit schreit,
um ganz nackt da sein zu können, ohne wirklich ganz nackt in dem Traum des Lebens zu verschwinden...Staunen! Hm, doch eben so, wie es das Leben will, also ist auch das Entspannen darin Okay, denn da ist Nichts, das sich zugleich als unendliche Einzigartigkeit zeigt. - Und in dem Erkennen ist immer wieder Staunen. -
Keine Ahnung wie, das, was geschah - Angst als Tanz - in einer Geschichte beschrieben werden kann, doch Es schreibt. -
Nun, es gibt nur Einheit. Es gibt nur Sein. - Sein, das sich als So- Sein in seiner totalen Lebendigkeit ausdrückt... versteckt oder sichtbar in einer Geschichte.
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(Oktober 2000)
Vanessa begleitet Hans-Jürgen ins Krankenhaus. -
Und für Hans-Jürgen ist es ein <Alptraum>, als ihm gesagt wird:„ Sie haben Kehlkopfkrebs. - Sie hätten schon früher kommen sollen. Da ist so gut wie kaum noch Hoffnung.“
Schock! Sprachlosigkeit! - Und dann brüllte Hans-Jürgen vor Angst und Wut: „Wie? Jahre lang habe ich den Ärzten gesagt, dass ich nicht mehr kann – und ich bin wie ein Simulant behandelt worden!“-
Schon in dem Augenblick, als Vanessa von dem hört, was der Arzt mitteilt, fällt alles zusammen – ist es leer.
Da wo <gewohnheitsmäßig Angst erscheinen sollte>, war plötzlich eine unaussprechliche <lebendige, helle Wachsamkeit>. - Ihre Hand ergriff die zitternde Hand von Hans-Jürgen. Sein ganzer Körper bebte vor Angst und Wut. -
Dann erscheint Ergebenheit in Hans-Jürgen seinem Gesicht; danach Aussichtslosigkeit, und doch an dem Hoffnungsfaden hängend, so wird Hans-Jürgen operiert. „Es wäre schon wunderbar, wenn ich noch weiter leben darf.“ Sagte Hans-Jürgen hoffungsvoll vor der OP:„Und so gehe ich zuversichtlich zur Operation.“
Für Vanessa Köpfchen war es erstaunlich, dass da, beim Hans-Jürgen, kein Aufwachen aus dem <Alptraum> geschah, sondern – positives Denken. -
Ah, die Einheit zeigt sich im Geschehen des Lebensspieles als <positives Denken>.
So schien es ihr Job zu sein, Hans-Jürgen zu begleiten. Und sie konnte gar nicht anders, als immer wieder bei ihm zu sein.
Dann während der OP. -
Da war keine Zeit, da war diese unglaublich lebendige Energie, die sich immer mehr wie ein Freudentanz anfühlte, mit einer “leichten“ Bodenbeständigkeit.
Da das für den Verstand plötzlich beängstigend erschien, rief Vanessa Maria in Stiersbach an, die von sich erzählte, wie sie in einem Flugzeug, das ab zu stürzen schien, in einem Freudentaumel war, wo doch Angst da sein sollte.
Ach so! - Ah - Angst zeigt sich als Freuden – Tanz - und schon fiel wieder alles im Kopf zusammen – Leere.
Und ES tanzte. -
Die Aufmerksamkeit bestand jetzt darin, dem Körper zuzuschauen - und es war wie ein saftes Gehaltensein, dieser wilden tanzenden Energie.
Vanessa war es klar, dass keiner es gut heißen würde, wenn der Körper durch das Krankenhaus tanzt.
Eigenartigerweise blieb diese enorm, tanzende Lebendigkeit, in einer zarten Bodenbeständigkeit, in dem es bei jeder Berührung zu Lächeln schien.
Im Kopf war nur Staunen! -
Nach mehr als 9 Stunden sah Vanessa wie Hans -Jürgen in die Intensivstation gefahren wird. - Doch als sie zu ihm will, glaubt man, sie sei hysterisch, weil von ihr eine unbeschreibliche Freude aus geht. Upps. - Erst als der Pfleger ihre ruhige, feste Stimme hört und sie direkt ansieht, kann Vanessa mit hinzukommen.
Hans-Jürgens Gesicht, das es gar nicht zu geben scheint, hat Monsterbäckchen, nein - Monsterbacken. - Kopf und Hals sind sehr stark angeschwollen….
Ihn anzusehen ist neutral und doch in totaler Liebe. -
Auch nach Stunden kann Hans-Jürgen nicht ganz aus der Narkose zurückgeholt werden. Denn jedes Mal, wenn er einwenig zurückkommt, gebärdet sich der Körper wie ein kraftvolles, wildes Tier, das sich aufbäumen will. -
Als ein Arzt kommt, teilt er Vanessa mit, dass die OP zu spät war. Wumm!
Und bei Vanessa steigt Ärger auf, weil er das in der Gegenwart von Hans-Jürgen so unverblümt sagt. - „Nein“ versichert der Arzt, „ das kann er bei so einer tiefen Narkose, die er bekommen hat, nicht hören.“ - (Stimmt nicht. Doch dazu später.)
Als Vanessa sich wieder nach vielen Stunden fragend umsieht, sagt der neu hinzu gekommene Pfleger, wenn sie mir ihre Telefon Nummer geben, werde ich sie anrufen, wenn Hans-Jürgen aus der Narkose aufgewacht ist...
Ja, da ist Erschöpfung und Ergebenheit - sie möchte so gern bleiben, doch da ist keine Kraft darum zu kämpfen, also stimmt es zu gehen. -
Als irgendwann, mehr so im Morgengrauen, das Telefon klingelt, beschreibt der Pfleger es so: „Noch nie habe ich das erlebt. Er liegt da und seine Augen strahlen vor Freude. Wie ein kleines Kind schauen sich seine Augen alles sehr ruhig an. Er scheint so glücklich zu sein - zu leben. (Sprechen kann Jürgen nicht.) Und ich bin dankbar ihnen das mitteilen zu können.“ -
Tage später sitzen Hans-Jürgen und Vanessa auf einer Bank in den Parkanlagen vom Krankenhaus. - Es ist angenehm warm und Hans-Jürgen schreibt auf seiner Tafel: „Bitte sag mir, was auf der Intensivstation war, bevor ich aufgewacht bin. Bitte. Denn da war was. Mir geht es nicht gut damit.“ -
Bei Vanessa war Erschrecken. Nun bestätigte sich das, was sie angenommen hatte; nämlich, dass Hans-Jürgen doch alles mit bekommen hatte, zu mindest während der Aufwachphase der Narkose. Nur anders als es sich auch ein kluger Kopf vorstellen kann. Upps. -
Nach längerem Schweigen, stand es also an, Hans-Jürgen mitzuteilen, was der Arzt ihr gesagt hatte - und wie sie es sah. - Vanessa nahm Hans-Jürgen dabei sanft in den Arm. - Da war große Behutsamkeit - Ich weiß die Worte nicht mehr genau, doch sie wurden aus der Stille klar gesprochen....Und, ohne Hoffnung zu leben, lädt ein - gegenwärtig zu leben. - Also, herzlich Willkommen in der gegenwärtigen Lebendigkeit - ohne Hoffnung auf irgendwas, irgendwann - einfach mit dem Sein, wie Es erscheint,
hm, als So-Sein - und da ist Staunen, denn Es ist neu, immer wieder so neu - das Leben in seiner Lebendigkeit ist ein Tanz, ein Feiern - dessen, was ist, denn Es ist Liebe, die sich in der Lebendigkeit des Lebens, in seiner ganzen Fülle - einfach wieder und wieder neu ausdrückt."
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Ein Gespräch zwischen Hans Jürgen und Vanessa
24.April 2011
Hans Jürgen: "Du, ich weiß gar nicht wie das zu beschreiben ist... Noch nie habe ich mich in einer Wohnung, (auch als Kind bei meinen Eltern nicht) ohne dich oder auch mit dir, so wohl gefühlt, so in Frieden und Geborgenheit." -
Und beim Abschied heute, bevor er zu seiner Mutter fuhr, sagte er verschmitzt: "Du, ich verlasse dich jetzt." Und Vanessa spielte lächelnd mit: "Aha, du möchtest, dass ich dich vermisse." ..." Na klar!" strahlte Hans Jürgen. - "Was, du möchtest, dass ich mich einsam und verlassen fühle?" fragte Vanessa ihn zwinkernd, neckend zurück. - "Hm?" er schüttelte den Kopf. "Nein, das möchte ich nun doch nicht."... Nach einer Weile, als sie sich im Arm hielten, und dabei anschauten, sagte es aus Vanessa heraus: "Hey...genau so wenig, wie ich dich, in Wahrheit, verlassen kann, kannst du mich verlassen...und das hat nichts mit den scheinbar zwei Körpern zu tun." ...Und von ihm kam einfach ein lächelndes: "Ja."