Nichts geht mehr

Als nichts mehr ging,

war die Bereitschaft da - hinzuschauen, was ganz nahe ist.... Ja. - Machtlosigkeit und damit hilflos! ...

und nicht - jemandem, weder "mir" noch einem "anderen" zuzuschieben, dass das so ist. -

                                
Und hier ist die Erinnerung, wenn du lesen magst:

Du hast es selbst schon gesehen – und vielleicht nur vergessen; und „mir“ ist das auch bekannt. - Und so wird es hier gesehen: Wenn „ich“ im Köpfchen versuchte das zu umgehen, was gerade ist, war da Schmerz.–

Denn im Kopf sein, heißt, ohne Liebe sein. Der Kopf kann nicht lieben – da erscheinen nur Vorstellungen <von> Liebe.

In Gedanken zu sein heißt, ohne Vertrauen zu sein.
Nachzudenken heißt, nicht - sehen.
 
Denn nur aus der Stille, der Leere, der Freiheit, wo auch das Herz sich warm und frei anfühlt, sieht ES liebevoll, klar und unpersönlich, das, was ist: Hm, scheinbar Etwas - Nichtgewolltes - doch, das ist einfach nur der verkleidete Geliebte, ein Ausdruck der unendlichen, bedingungslosen Liebe. -  

Doch als alles Dunkel war, wie eine dicke Wolke im Kopf, und nichts mehr ging, konnte das alles nicht gesehen werden. Und da stieg bei mir, in dem Nicht- Sehen, ein Wunsch auf, wie ein Gebet:


Bitte, mach du - hier ist der Kopf und die Hände...

Bitte, lass mich sehen, lass mich erkennen;

bitte, lass mich,

mit dem Herzen hören und verstehen;

was im Moment – ist - was ansteht oder nicht. –

Bitte, laß mich sehen.... 
   

In dieser Ergebenheit, "sich dem Leben auszuliefern", wurde es wie zu einem zärtlichen Gesang, der manchmal, wie weit weg oder ganz nah, wieder aufstieg; und es ist nicht zu sehen, ob dieser Gesang je aufhört........warum sollte er auch..... 

Denn sieh, - sieh einfach nur die Wahrheit des Lebens, die - ist, - daß „ich“ (und auch „du“) nicht der Körper, nicht der Verstand bin (bist). - Sie sind, wenn auch alle einzigartig, lediglich ein Spiel der Elemente – Das Leben spielt sich, in seiner Lebendigkeit, selbst.

In dem Erkennen, in dem Sehen ist eine außerordentliche Freude, denn da ist niemand,  da ist Nichts, das zugleich als Alles erscheint. –
Und diese sanfte Freude ist „meine“ und „deine“ Natur. -

(Wieso der Geliebte)
 

print